Timo Reymann
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Developer aus Leidenschaft. Semiprofessioneller unregelmäßiger Blogger und Longboarder.
· 3 Minuten Lesezeit

Warum jeder von uns auch ein Programmierer sein sollte

Warum jeder von aus auch ein Programmier sein sollte, wieso macht das Sinn? Kann das überhaupt jeder?

Warum jeder von uns auch ein Programmierer sein sollte

Zugegebenermaßen ist der Titel etwas überspitzt, aber gerade die junge
Generation hat heute schon früh Kontakt mit Smartphones und PCs. Für viele ist
das ganze einfach ohne Hinterfragung aktzeptiert worden. Was da eigentlich
passiert wenn man mit den Geräten und der Software arbeitet wissen die
Wenigsten.

Ein schwieriges Terrain

Es ist es kein Wunder, dass die Kriminalität im EDV-Umfeld rapide zunimmt. Die
möglichen Gewinne gegenüber dem Risko sind meist wesentlich überlegen. Hierbei
ist es kein Geheimnis das die zuständigen Behörden nur mäßig bis gar nicht auf
dem Stand der Zeit sind. So werden die meisten Straftaten zwar angezeigt aber
führen meist zu keinem großen Erfolg.

Wissen hilft

Wenn die Benutzer wissen würden, wie die ganze Technik funktioniert und was
eigentlich passiert, wenn ich jenen Dialog abnicke oder auf jene Website gehe.
Dann würden die meisten Phishing-Seiten, hierbei gehts um das Abfangen von
Informationen über Nachahmungen seriöser Seiten, innerhalb kürzester Zeit
auffliegen. Man würde z. B. erkennen dass das Zertifikat nicht für die
eigentlich sonst immer im Zertifikat eingetragene Bank ausgestellt wurde sondern
für eine ähnliche klingende Domain. Um nur ein Beispiel zu nennen.

Natürlich kann nicht jeder Betrugsversuch sofort als solcher enttarnt werden,
aber so können erfahrene Benutzer schwerer auf den Leim von Betrügern gehen.
Wobei hier nicht nur die illegalen Machenschaften zu nennen sind. Viele
unterschätzen z. B. die Macht der Administratorrechte, die Installationen
verlangen. Viele klicken bei vielen Meldungen einfach auf "Ja" oder "Ok" ohne zu
wissen was Sie tun. An dieser Stelle fragt man sich sicher, was das mit
Programmieren zu tun hat.

Die Verbindung zur Programmierung

Grundsätzlich geht es darum, zu verstehen das Computer an sich dumm sind und nur
Anweisungen abarbeiten. Wenn man programmiert kommt man je nach Sprache mit der
ganzen Materie in Berührung, erkennt was sich hinter dem Aurufen einer Homepage
verbirgt, keine Magie oder Zauber sondern fest geregelte Abläufe. Das die
Dialoge dazu genutzt werden können, Anweisungen auszuführen, die unter Umständen
die Sicherheit des Gerätes beeinflußen. Man erhält ein Gespür für das technische
Umfeld. Dabei muss natürlich nicht jeder der nächste Superbrain werden.

Tutorials zu Programmierung findet man zu Hauf im Internet, zu jeder
erdenklichen Sprache oder sogar nur speziell für die Erlernung des Ganzen
gedachte Sprachen. So ist für Kinder oder Jugendlichen bis zum erfahrenen
Benutzer alles mögliche dabei.

Viele denken beim Programmieren an der Stelle immer noch an die ersten Computer.
Wo man mit viel Aufwand kryptische Anweisungen eintippen musste, in der Hoffnung
das nach der Fertigstellung alles funktioniert. Diese Zeiten sind längst vorbei
und sollten niemanden abschrecken. Deshalb nur Mut, jeder kann ein Programmierer
sein. Mancher denkt sich jetzt vielleicht, weil er nicht gut in Mathe sei, habe
schon verloren. Das stimmt so aber nicht, nicht jeder der Probleme mit Mathe hat
ist auch schlecht in Programmieren. Wichtig ist nur das man logisch Denken kann.
Eine Karriere in der Spieleentwicklung mit einer schlechten Matheleistung ist
allerdings schwer bis gar nicht vorstellbar.

Für alle die noch lesen und noch nicht wieder weg sind und sich entschliessen in
die Programmierung einzutauchen, hier noch einige Infos und Tipps.

Als erstes sollte man sich Gedanken machen, in welchen Bereich man entwickeln
möchte, vorzugsweise sollte das Gebiet der Sprache dort liegen, wo man auch
sonst Interesse zeigt. Für jeden Bereich gibt es spezifische Sprachen, die für
die Bewältigung der Aufgaben am Besten geeignet sind. Welche das sind, kann man
durch eine kurze Recherche bei Onkel Google herausfinden.

Wichtig ist, das man nicht erwarten kann, sofort nach Beginn komplexeste
Programme zu erstellen. Programmieren ist ein nie endender Lernprozess. Mit der
Zeit lernt man mit der Sprache seiner Wahl umzugehen und setzt immer komplexere
Programme um. Jeder hat einmal klein angefangen. Sollte es am Anfang nicht
gleich steil bergauf gehen, nicht den Kopf in den Sand stecken und unbedingt
dran bleiben. Aufgeben darf keine Option sein. Wichtig ist auch die Konventionen
der jeweiligen Sprache zu beachten. Jede Sprache hat gewisse Richtlinien
bezüglich Vorgehensweisen und diverser Bennungen. Das hilft euch, den Code
anderer Entwickler leichter zu verstehen und gliedert euch so schnell in die
Community der entsprechenden Sprache ein.

In dem Sinne frohes Tüfteln und Programmieren. Bei weiteren Fragen stehe ich
gerne per Mail [email protected] zur Verfügung.