Timo Reymann
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Developer aus Leidenschaft. Semiprofessioneller unregelmäßiger Blogger und Longboarder.
· 3 Minuten Lesezeit

How to keep track of almost everything

How to keep track of almost everything - ein (denglischer) Guide, wie man Änderungen nicht verpasst ohne sich dabei selbst zu verwirren. Ein kleiner Einblick in meinen Weg bzw. meine persönlichen Guidelines.

How to keep track of almost everything

How to keep track of almost everything - ein (denglischer) Guide, wie man Änderungen nicht verpasst ohne sich dabei selbst zu verwirren. Ein kleiner Einblick in meinen Weg bzw. meine persönlichen Guidelines.

Rule #1 Klassifizierung

Am aller wichtigsten ist für mich die Klassifizierung von Änderungen und neuen Ideen. Nicht jeder Trend ist wichtig oder gar nötig. Oft verlaufen sich viele Dinge einfach im Sand, werden verworfen; manche schießen aus dem Boden und haben einen steilen Aufstieg. Am besten ist hierbei den Maßstab an vorgehenden Ideen anzulegen, Dinge zu relativieren. Umso mehr bestehende Trends oder Ideen sich angesehen wurden um so eher kann man vergleichen und schneller einkategorisieren. So weiß man was man sich als nächstes anschauen sollte oder nur mal im Blinkwickel betrachten oder gar verlieren kann. Das ganze ist natürlich recht dynamisch und mehr logisch gedacht als eine physikalische ToDo-List.

Rule #2 Das Umfeld betrachten

Ganz wichtig bei neuen Innovationen ist immer die treibende Kraft. Wer steht hinter der Idee, hat derjenige evtl schon Erfahrungen oder Erfolge vorzuweisen? - Wie kam die Idee bisher bei dem Umfeld an. Das gibt oft schon einen ziemlich guten Einblick in den aktuellen Stand. Das ganze ist nicht immer ganz zuverlässig, wie sehr man sich auf so etwas verlassen kann liegt auch ziemlich stark am eigenen Bauchgefühl. Meine Erfahrung ist, das man hier schnell lernt das Umfeld als auch die Innovator(en), egal ob Firmen oder Einzelpersonen einzuschätzen.

Rule #3 Grundlagen erfassen und verstehen

Dieser Step wird dann relevant wenn man #1 und #2 "abgeschlossen" hält. Hierbei geht es darum sich ersteinmal mit dem Thema zu beschäftigen. Grundlagen erforschen und natürlich einschätzen. Klassische Beispiele hierfür sind: Begrifflichkeiten, grundsätzliche Abläufe/Verhaltensweisen/Features. Hierbei steigt man schon etwas tiefer an das Thema ein und merkt recht schnell wie sehr man dem Ganzen etwas abgewinnen kann. Hier fällt in der Regel die Entscheidung ob Hype oder Bereicherung.

Rule #4 Deep-Dive

Man hat die Grundlagen hinter sich und interessiert sich für die Idee/Technologie. Jetzt geht es ans Eingemachte. Pack es an und befasse dich intensiv mit dem Thema, damit bist du auf dem aktuellen Stand und hast umfangreiches Grundwissen. Wie man das ganze verarbeitet oder nutzt liegt jetzt ganz bei dir.

Rule #5 Spread it!

Du hast dich mit dem Thema angefreundet, und bist ein Experte geworden! Das ist deine Karte um die Sache zu promoten! Denn keine Idee/Technologie lebt lange, wenn keiner dem ganzen etwas abgewinnen kann. Teile dein Wissen und begeistere andere Menschen dafür!

Rule #6 Trage zur Verbesserung/Diskussion bei

Das ganze ist verwandt mit #5 bzw. parallel dazu, bringe das Thema oder die Idee mit deinem Input weiter, denn jeder kann zu etwas beitragen. Gerade in der heutigen schnell-lebigen und vernetzten Zeit ist das wichtiger denje. Hierbei gilt wie bei den Wahlen: Jede Stimme zählt.

Rule #7 Passivität ist keine Lösung

Nur wer aktiv auf Themen und Veränderung eingeht oder sich damit befasst kann auch erwarten weiterzukommen. Von alleine kommt keine Veränderung. Gehe proaktiv auf Veränderungen zu, statt zu warten bis sie dich überrollen. Hierbei musst du natürlich nicht auf alles voll eingehen, die tatsächliche Priorisierung passiert bei jeden anders aufgrund diverser Kritieren. Mehrwert für den Job oder die Karriere, das Privatleben oder einfach nur um seinen Wissensspeicher zu füllen.

Rule #8 Erkundige dich ständig

Diese Regel wird relevant wenn du du einmal ein Thema oder eine Idee gut verstehst und auch aktiv dabei bleibst. Hierbei wird es natürlich auch wichtig, auf Veränderungen einzugehen oder sie zumindest so zu überfliegen, dass du evtl. Mehrwert daraus schöpfen kannst. Diese kontinuierlichen Micro-Updates sind leichter verdaulich, als sich die Änderungen von z. B. einem Jahr komplett in den Kopf pumpen zu wollen.

Fazit

Natürlich ist das kein "Walkthrough-Guide" wie du dein Leben organisiert oder ein Allheilmittel. Ich persönlich habe mit diesen Rules gute Erfahrungen gemacht und sind meine Guidelines.

Entstanden ist das ganze primär durch meine Begeisterung für IT und die entsprechenden Technologien. Hierbei erlebt man viele Änderungen, die immer schneller iterieren. Natürlich möchte man da nicht abgehängt werden, ohne zu viel Zeit mit Schwachsinn zu verschwenden.

Ich hoffe das ganze hilft dir etwas weiter, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben bei ... whatever. Insgesamt ist das Ganze natürlich je nach Gebiet etwas differenziert oder evtl. anders stark ausgeprägt. Damit lässt sich dieser Artikel auch nicht 100% auf alles anwenden, auf was du im Laufe deines Lebens stößt, ist aber hoffentlich eine gute Orientierung.